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Verwendung als Honigerntemaschine

Mit einem zweiten Kessel und einem speziellen Wabenträger kann die Maschine in wenigen Minuten zu einer Honigerntemaschine umgebaut werden.


Wabenträger mit Waben im Kessel mit Ganzwaben

Wabenträger mit Waben Gittersystem

Wabenträger mit Waben im Kessel mit Flachzargen

Wabenträger ohne Waben Gittersystem

Wabenträger im Kessel mit Flachzargensystem

Dieses System ist eine Weltneuheit und ein vollkommen neues Verfahren, um das Wachs und den Honig aus den Bienenwaben zu gewinnen.

Wachsschleuder: patentiert,  Honigerntemaschine: patentiert

Diese Honigerntemaschine wurde von Herrn Franz Petz aus Langeringen am 18.05.95 zum Patent angemeldet und das Patent am 15.05.96 erteilt.

Herr Petz entnimmt seinen Honig und das Wachs schon seit mehr als 20 Jahren nach diesem System.

Dieses Gerät arbeitet bei der Honiggewinnung nicht auf Fliehkraftbasis wie alle herkömmlichen Honigschleudern, sondern nach dem Venturi-Prinzip. Das heißt, dass der Honig durch die geregelte Luftführung im Kessel aus den Zellen abgesaugt wird.

Die Laufzeit verkürzt sich auf ca. 1-3 min für 12 Waben. Der Kessel mit Wabenkorb ist für alle Wabenmaße  (bis auf eine Ausnahme) geeignet. Es ist kein Drehrichtungswechsel und kein Wenden der Waben notwendig.

In Bezug auf Sauberkeit, leichte Handhabung, Zeitersparnis und dem optimalen Ergebnis bei der Honig- und Wachsgewinnung funktioniert dieses Gerät völlig anders, als die heute auf dem Weltmarkt angebotenen Maschinen.

Inzwischen sind von dieser Wachsschleuder und Honigerntemaschine schon weit mehr als 100 Geräte in Betrieb (bei mehreren Großimkern und wachsverarbeitenden Betrieben schon zwei Geräte).

Auch setzen schon führende Persönlichkeiten der Landesverbände, Vereine, Imkerschulen und Institute dieses Gerät als Wachsschleuder und Honigerntemaschine ein, weil Sie von dessen Leistung überzeugt  sind.

Auch in verschiedenen Imkerzeitungen wurde diese Maschine schon vorgestellt und Testberichte darüber veröffentlicht (einige Testberichte können auch im Internet nachgelesen werden).

Die Waben werden in zwei Stapeln zu je 6 Stück waagerecht übereinander auf die Abstandshaltestifte oder auf die Gitter eingelegt, die auf der geschlossenen Bodenplatte befestigt sind (dies geht einfacher und schneller als bei anderen Geräten).

Dann wird ein Kunststoffdeckel aufgelegt und der Maschinendeckel geschlossen. Erst jetzt haben wir ein geschlossenes System.

Auch ist es nicht möglich, dass wie bei herkömmlichen Schleudern, die Waben irgendwo in einer Wabentasche kleben bleiben.

Durch die Anordnung der Waben und der Luftleitbleche im sich drehenden Wabenkreisel wird ein schneller Luftkreislauf erzielt, der zwischen den Waben hindurchströmen muss und eine so hohe Luftgeschwindigkeit an den Zellen vorbei erzeugt, dass der (nach der Bernoullischen Gleichung entstehende Unterdruck ) den Honig aus den Zellen auf beiden Seiten gleichzeitig gleichmäßig absaugt. Dadurch ist kein Drehrichtungswechsel oder Wenden der Waben erforderlich. Durch die Drehbewegung wird der Honig an die Kesselwand geschleudert und durch den 1 1/2" Kugelhahnen abgelassen.

Die Waben bleiben durch das Absaugen, und weil die Zellen nur auf den 6 Gitterstäben aufliegen, oder völlig frei liegen, unverletzt, und der Honig wird sauber entnommen.

Besonders Jungfernwaben sind mit diesem Gerät problemlos zu verarbeiten, da durch die geringen Fliehkräfte kein Wabenbruch entsteht.

Technische Merkmale:

Das Grundgerät besteht aus einem Vierkant-Rohrrahmen aus Edelstahl 30x30x1,5.

Es steht auf 3 Nylonfüßen und kann am Boden befestigt werden. Bei kleineren Unwuchten ist eine Bodenbefestigung noch nicht nötig. Der Kessel ist um 3 cm nach vorn geneigt, so dass der Honig aus dem Kessel restlos abfließen kann.

· mit einem 300 W Drehstrommotor (mehr wird nicht benötigt um die erforderliche Drehbewegung zu erzeugen).

Dieser hat eine Edelstahlwelle Durchmesser 25mm mit Konus für den Wabenträger, der sich immer leicht abnehmen lässt.

· einem Kesseldeckel aus einer 9 mm Betoplanplatte ( der Deckel kann zum bequemen Be- und Entladen ganz geöffnet werden ).

Diese Betoplanplatte bleibt auch bei 100 Grad Dampf plan auf dem Kessel.

· einem Schalter zur Überwachung, ob der Deckel geschlossen ist.

· einem Frequenzumrichter mit einer 2m langen Steuerleitung zum Motor und einer 2m langen Anschlussleitung mit Schukostecker (230V).

· einem Drehknopf zur Drehzahlregelung von 0 bis 400 U/min.

· einem Starttaster zum Starten der Maschine und einem Taster zum Stoppen.

Das Steuergerät ist nicht an der Maschine befestigt.

Es sollte an der Wand in Griffnähe befestigt werden und kann an jeder normalen Steckdose ( 230 V ) eingesteckt werden.

Der Wabenträger besteht aus einer 15mm dicken Kunststoffgrundplatte (Lebensmittelecht) mit 8 Haltebolzen (12mm Durchmesser) aus Edelstahl 12 Haltegittern aus Edelstahl und einem 8mm dickem Deckel. (Kunststoff lebensmittelecht) und 2 Edelstahl Luftleitblechen. Er ist mit einer zentralen Schraube auf der konischen Welle schnell zu befestigen.

Nach der Arbeit sind die Haltegitter und die Luftleitbleche ohne schrauben abzunehmen und auch in der Spülmaschine zu reinigen.

Bei normalem Honig ist der Absaugvorgang bei 12 Waben in ca. 2 bis 3 Minuten abgeschlossen. Die Drehzahl wird auf 400 U/min eingestellt.
Die Hochlaufzeit kann jederzeit verändert werden, so dass sie auf Ihre Waben individuell eingestellt werden kann.

Wabenbruch entsteht nur, wenn die noch zu schweren Waben zu schnell beschleunigt werden.

Das ergibt eine Zeit von ca. 10 - 15 Sekunden pro Wabe.

Die Steuerung muss bei der ersten Verwendung gegebenenfalls auf das verwendete Wabenmaß einmal eingestellt werden ( Gewicht, Wabengröße, Stabilität, Drahtung, Honigart ). Durch Veränderung der Parameter des Frequenzumrichters kann für jeden Bedarf die richtige Einstellung gefunden werden (Die Steuerung wird von uns auf normale Wert eingestellt).

Bei Melizitosehonig oder zähem Waldhonig kann die Hochlaufzeit nach Bedarf verlängert, und die Drehzahl verringert werden,  so wird alles, was nicht fest kristallisiert ist, abgesaugt. Die Waben sollten aber immer ausgekühlt sein (Bienenflucht), weil so der Wabenbau wesentlich stabiler ist. Man kann also jeden Honig auch nach einem oder mehren Tagen Lagerung absaugen. Aus unbebrüteten Waben geht der Honig auch wesentlich besser heraus als aus alten Waben.

Alle höheren Waben sollten möglichst mit 0,4 - 0,5 mm Edelstahldraht quer verdrahtet sein. Ein Ausschneiden des Drahtes ist bei dieser patentierten Wachsrückgewinnung nicht mehr notwendig.

Die Maschine hat einen Honigkessel aus 2.0 mm Edelstahl, (Boden 3 mm) Durchmesser 730 mm mit Wabenträger für fast jedes Rähmchenmaß, der mit 2 Schrauben M 10 leicht auf dem Gerät befestigt werden kann. ( Fassungsvermögen 12 Waben ) Der Ablaufhahn kann während der Arbeit immer offen bleiben. Ein Stauraum für Honig von ca. 35 Pfund ist aber immer vorhanden, ohne dass er in die Lagerung der Maschine gelangt.

 

Funktionserklärung:

Warum wird der Honig aus den Zellen abgesaugt ?

Die entdeckelten Waben werden mit dem Oberträger nach außen in die Luftleitbleche auf den Wabenträger gestapelt. Die Haltebolzen der Luftleitbleche oder die Haltegitter haben die Aufgabe, einen kleinen Abstand zwischen den Waben zu gewährleisten ( etwa Bienenabstand). Danach wird ein Kunststoffdeckel mit einer Bohrung in der Mitte aufgelegt und der Maschinendeckel geschlossen. Nun wird am Steuergerät bei normalem Honig die Maximaldrehzahl 400 U/min, eingestellt (Die entleerten Waben werden bei dieser Drehzahl nicht beschädigt). Bei Melizitosehonig oder andern zähen Honigen wird die Hochlaufzeit erhöht und die Drehzahl reduziert. Wenn nun der Startknopf gedrückt wird, läuft der Motor langsam an, und durch die Drehung des Wabenstapels wird die Luft wie bei einem Gebläse nach außen zur Kesselwand gedrückt. Dadurch muss nun die Luft in diesem geschlossenen System durch das Loch im oberen Kunststoffdeckel wieder eintreten. Somit entsteht ein kontinuierlicher Luftkreislauf im Kessel, der mit hoher Geschwindigkeit zwischen den Waben an den Zellen vorbeiströmt.

Bei ca. 270 bis 300 U/min ( je nach Viskosität des Honigs ) erreicht der Luftstrom, der an den Honigzellen vorbeiströmt, eine so hohe Geschwindigkeit, dass der dadurch entstehende Unterdruck ausreicht, den Honig aus den Zellen restlos herauszusaugen. Dann wird der Honig durch die Luftströmung und durch die auch vorhandene Fliehkraft an die Kesselwand geschleudert.

Dass der Honig abgesaugt wird, kann man leicht an einer entleerten Wabe sehen. Die Deckelwachsreste stehen bei allen Waben beidseitig senkrecht nach oben. Wenn die Waben durch Fliehkraft geschleudert würden, müssten alle Deckelwachsreste zwangsweise nach außen in Fliehkraftrichtung stehen.

Dieses Verfahren beruht auf der Bernoullischen Gleichung, die besagt, dass das Durchflussvolumen (Luft) pro Zeiteinheit immer gleich bleibt. Wenn sich der Querschnitt verringert, muss also die Geschwindigkeit des Luftstroms höher sein. Dadurch entsteht in dem verengten Teil (zwischen den Waben) ein Unterdruck.

Das Prinzip der Bernoullischen Gleichung kann man bei vielen alltäglichen Sachen beobachten, und es wird in vielen technischen Bereichen angewendet. z.B.:

· Beim Parfümzerstäuber: Luft wird mit hoher Geschwindigkeit über ein Röhrchen geblasen, das in einer Flüssigkeit steht. Die Flüssigkeit wird nach oben gesaugt und vom Luftstrom mitgerissen. (Jede Wabenzelle ist ein Röhrchen)

· Beim Duschvorhang: Durch das nach unten fließende Wasser wird die Luft mitgerissen, es entsteht ein Unterdruck gegenüber der Außenluft, und der Duschvorhang wird nach innen gezogen.

· Zwei Papierblätter: Wenn Sie zwei Papierblätter in einem Abstand parallel zueinander halten , und dazwischen hindurchblasen, werden Sie sehen, dass die zwei Blätter durch den entstehenden Unterdruck zusammen und nicht auseinander gehen.

· Beim Autovergaser: Wird das Luftansaugrohr an einer Stelle verengt, dann strömt an dieser Stelle die Luft mit erhöhter Geschwindigkeit, und der Unterdruck saugt den Kraftstoff aus dem Mischrohr und reißt ihn mit zum Verbrennungsraum.

· Beim Flugzeug: Die Tragfläche eines Flugzeugs hat auf der Oberseite eine stärkere Krümmung als auf der Unterseite. Dadurch hat die Luft an der Oberseite einen längeren Weg und somit eine höhere Geschwindigkeit. Aus der Bernoullischen Gleichung folgt, dass sich wegen der höheren Geschwindigkeit auf der Oberseite ( Saugseite ) ein kleinerer Druck einstellt als auf der Unterseite ( Druckseite ). Durch diesen Unterdruck auf der Flügeloberseite wird das Flugzeug, nach oben gezogen.

PS. Dieses Verfahren ist patentiert, hat keine Ähnlichkeit in der Funktion mit andern auf dem Markt befindlichen Maschinen und darf auch nicht kopiert werden.

Vorteile dieser Maschine:

Einfüllhöhe/ Arbeitshöhe nur 97 cm.

Auslaufstutzenhöhe 41 bzw. 51cm.

Schnellere Beschickung und Entleerung der Maschine mit Waben.


Bessere Klärung des Honigs durch etwas mehr Luft im Honig.


Extrem einfache und kurze Reinigung der Maschine nach der Arbeit. 

Wesentliche Reduzierung der Schleuderzeit.